Schmutz? – Maden? – Gestank?

Unliebsame Begleiterscheinung in der warmen Jahreszeit, wie Fäulnis und Geruch, Madenbefall und Pilzsporen lassen sich durch entsprechende Verhaltensweisen stark reduzieren! Madenbefall und Fliegenbelästigung vermeidet man am wirkungsvollsten dadurch, dass man keine Knochen, verdorbene Lebensmittel, Fleisch, Wurst oder Fisch in den Biomüll gibt.

Das wichtigste ist außerdem, dafür zu sorgen, dass die Feuchtigkeit des Biomülls aufgesaugt wird und so Fäulnisprozesse vermieden werden!

  • Biotonne im Schatten stehen, das verlangsamt den Gärungsprozess.
  • Den Boden der Biotonne immer mit Papier auslegen.
  • Küchenpapier, verschmutztes und zerknülltes Papier sowie gebrauchte Papiertaschentücher in die Biotonne.
  • Biomüll in Papiertüten oder Zeitungspapier einwickeln!
    Ohne großen Aufwand wird so der Feuchtigkeitsgehalt reduziert, und es kommt zu weniger Geruchs- und geringerer Sporenbildung.
    Sägemehl oder handelsübliche Gesteinsmehle können zusätzlich helfen, Feuchtigkeit zu binden und dem Madenbefall vorzubeugen, wenn sie über den Biomüll gestreut werden.
  • Es werden umso weniger Gerüche und Maden auftreten, wenn Sie Küchenabfälle abwechselnd mit Grüngut aus dem Garten in die Biotonne schichten. Dadurch wir auch der Madenbefall verringert und die Tonne bleibt sauberer.
    Auch im Winter verhindert Zeitungspapier, dass feuchte Bioabfälle in der Biotonne festfrieren.
  • Beim Auftreten von Maden Kalkmehl (Algenkalk oder gelöschter Kalk) in die Biotonne streuen (Baustoffhandel).
  • Der Biomüll sollte locker in der Tonne liegen und nicht gepreßt werden, da sonst leichter Fäulnisprozesse entstehen.
  • Den Deckel der Biotonne geschlossen halten, damit keine Fliegen an den Biomüll gelangen. Aus den abgelegten Eiern entwickeln sich Maden.
  • Waschen Sie die Biotonne ab und zu nach der Entleerung mit Wasser aus. Denn besonders die Rückstände in der Biotonne tragen zur Geruchs- und Ungezieferbelästigung bei. Das Waschwasser kann direkt in die Kanalisation geschüttet werden.
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